Namibia Tag 2

Heute haben wir die erste große Strecke vor uns. Um halb 7 schellte der Wecker um dann um kurz nach 7 beim Frühstück zu sitzen. Nachdem wir gut gefrühstückt hatten, haben wir unser Fahrzeug gepackt und sind um kurz nach 8 Richtung Süden aufgebrochen. Zuerst mussten wir durch Windhuk. Auf den Wegen nach und von Windhuk befinden sich Polizeikontrollen und so mussten wir kurz unseren Führerschein zeigen und durften dann Route: Windhuk - Kalahariweiter fahren. Kurz bevor wir Windhuk wieder verlassen haben, haben wir noch an einem Supermarkt einige Lebensmittel und genug Wasser eingekauft. Gegen halb 10 ging dann die Fahrt weiter Richtung Kalahari Wüste. Als wir das Radio angeschaltet haben, hatten wir gleich einen deutschsprachigen Sender drin. Auch beim San wurde auf einem anderen Sender Lieder von den Ärzten gespielt. Man merkt also noch stark den deutschen Einfluss.
Wer schon mal im Westen der USA unterwegs war und die endlos wirkenden Straßen kennt, wird hier noch eine Steigerung lernen. so kommt es vor, dass man 50km ohne eine einzige Kurve zurück legt. Auf der Asphaltstraße kommt man gut mit 100 km/h voran, doch der Fahrer muss immer konzentriert bleiben, denn die Fahrbahn ist nicht so glatt wie in Deutschland und so muss die ganze Zeit der Kurs korrigiert werden.
Nach ca. 100 km ändert sich die Vegetation und so gibt es keine Bäume mehr. Auch der Sand wird immer roter. Kurz vor Mariental geht es dann für uns von der B1 auf die C20 und nach ca. 20 km auf die Kalahari Anib Lodge ab. Kalahari Anib Lodge
Dort wurden wir auch direkt freundlich begrüßt. Die Lodge gleicht einer Oase in der Wüste. In der Mitte befindet sich ein kleiner Pool und außenrum grünes Gras und Bäume. Umgeben ist das ganze von den 35 Zimmern und dem Hauptgebäude. Nachdem wir angekommen waren, haben wir unser Zimmer bezogen und sind anschließend an den Pool. Bei ca. 35°C im Schatten und einer extrem niedrigen Luftfeuchtigkeit, lässt es sich dort gut aushalten.
Um 16:30 ging es dann zum Game Drive. Dies ist eine Fahrt auf einem offenen Geländewagen über das 10.000 ha große Gelände der Lodge. Unser Führer und Fahrer heißt David und erklärt alles, was man normal nie wissen kann. So werden Bäume, Löcher im Boden, Termietenhaufen und Tiere erklärt. So erfährt man für was der „Tree of life“ gut ist und woran man ihn erkennt. Auch erfahren wir das die großen Löcher im Boden von Ameisenbären stammen und dass diese oft von Warzen- und Stachelschweinen als Unterschlupf für die Nacht benutzt werden. Auch kommen wir an Bäumen mit riesigen Nestern von Webervögeln vorbei, die dort in Kolonien von bis zu 700 Tieren hausen. Vogel beim Game DriveAußerdem wird der Abwehrmechanismus gegen Giraffen der Akazienbäume erklärt. So kann die Akazie ihre Blätter bitter werden lassen, so dass der Giraffe der Appetit vergeht. Außerdem warnt der Baum andere Bäume in Windrichtung vor der Giraffe. Als wir an einem alten Termietenhaufen vorbei kommen wird uns erklärt woran man erkennt ob der Haufen noch besetzt ist oder nicht. Auch kommen ab und zu Fledermäuse an den Haufen vorbei und reizen die Termieten um mit der Verteidigung zu beginnen. Dies dient den Fledermäusen um Parasiten in ihrem Fell los zu werden. Kurz vor Sonnenuntergang wurde eine große Sanddüne angefahren. Schnell ist eine kleine Bar mit gekühlten Softdrinks, Gin Tonic und Wein aufgebaut. So genießen wir dort die untergehende Sonne mit gekühlten Getränken. Nachdem die Sonne weg war und die ersten Sterne zu sehen waren, ging es zurück zur Lodge. Um 8 waren wir dann, rechtzeitig zum Abendessen, zurück. Dort genossen wir das 4-Gange Menü, dessen Hauptgang Oryxsteak mit Reis war. Nach dem Essen bestaunten wir noch einige Zeit den atemberaubenden Nachthimmel und sahen noch einige Sternschnuppen.

Weitere Bilder von diesem Tag.

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Namibia Tag 1

Nun geht es endlich los. Nachdem wir das kleine Verkehrschaos in Stuttgart, das vor einem verlängerten Wochenende herrscht, überwunden haben, sind wir erfolgreich, mit 10 min Verspätung, nach London aufgebrochen. In London hatten wir somit nur noch 1h Aufenthalt. Glücklicherweise mussten wir nicht das Terminal wechseln, dennoch ist dies so groß, dass man mit der U-bahn fahren muss. Am Gate angekommen war das Boarding schon im vollen Gange. Die 747 ist vom Platzangebot schon angenehmer als der A340 und dieses mal saß ich auch nicht direkt vor der Toilette. Somit konnte, ich zumindest, auf dem 10,5 stündigen Nachtflug, schlafen.
In Johannesburg angekommen stellten wir uns noch die Frage mit dem Weiterflug nach Windhuk. In Stuttgart hatten wir noch kein Flugticket bekommen, aber nach Südafrika wollten wir auch nicht einreisen. Das ist aber kein Problem. Man bekommt bei einem Schalter einen Stempel, dass man nur auf der Durchreise ist und kann sich anschließend dann sein Flugticket besorgen.
Im Moment sitzen wir am Gate für den Weiterflug. Soeben haben wir unser erstes wildes Tier gesichtet, das wir nicht kannten. Ein Vogel, der eine Kreuzung aus Spatz und Bachstelze zu sein scheint. Der ist aber schon wieder verschwunden.

Kleiner Ortswechsel: Inzwischen sind wir in Windhuk gelandet. Es ist schon sehr faszinieren, wie wenig die Besiedelung dort ist. Im Landeanflug hab ich 10 Minuten lang keine einzige Ortschaft gesehen. Der Flughafen liegt 40 km außerhalb von Windhuk. Nach der Landung verlässt man das Flugzeug über eine Treppe und läuft dann zu Fuß über das Rollfeld zum Terminal. Zur Erinnerung: Das ist der internationale Flughafen und Hauptflughafen von Air Namibia. Bei der Einreise standen wir ziemlich weit hinten in der Schlange, da wir in der 2. letzten Reihe saßen. Glücklicherweise wurden an dem Schalter für namibische Staatsbürger, nachdem diese alle ab gefertigt waren, auch andere Reisende abgefertigt. Somit dauerte die Einreise ca. 45 min. In der Haupthalle wurden wir direkt von einem Mitarbeiter von Value Car Hire in Empfang genommen um zu der Vermietung gefahren zu werden. Vor der Abfahrt wechselten wir noch kurz unsere mitgebrachten Euro in namibische Dollar (1€ = 13,22 NAD).
Die Fahrt zur Vermietung dauerte ca. 30 min und auch dort zeigte sich wie dünn besiedelt Namibia ist. Bis zum Ortsschild von Windhuk haben wir kein Ort durchquert. Am Straßenrand haben wir dort auch schon die ersten Paviane und Nester von Webervögeln gesehen.
Bei der Vermietung angekommen wurden wir freundlich begrüßt und mussten noch die Formalitäten klären. Dann bekamen wir unser Auto auch gleich zu Gesicht. Ich muss sagen, dass ich nach den Berichten einiger Forenmitglieder mir den Zustand der Autos viel schlimmer vorgestellt habe. Mal abgesehen von minimalen Kratzern und kleinen Steinschlägen ist das Auto Top in Schuss. Der Kilometerstand zeigt 146400 km. Das Auto ist also nicht mehr das jüngste, aber immer noch sehr gut. Mal sehen wie es sich im Lauf des Urlaubs bewährt. Inklusive sind auch 2 Ersatzreifen, ein 35 Liter Wasser Tank und ein zusätzlicher 60 Liter Kraftstofftank. Vor dem Verlassen der Vermietung wird noch einmal gezeigt, dass der Tank bis oben hin gefüllt ist.
Für uns heißt es zum ersten Mal Linksverkehr. Das ist am Anfang noch sehr ungewohnt, aber nach wenigen Kilometern hat man sich schon daran gewöhnt. Allerdings kommt es noch des öfteren vor, dass auf einmal der Scheibenwischer läuft, weil Blinker und Scheibenwischer auch vertauscht sind. Wir haben vor der Abfahrt noch kurz die Karte studiert und finden so auch schnell aus der Stadt Richtung Norden heraus um zu unserer Unterkunft zu gelangen. Die Okapuka Ranch liegt 30 km nördlich von Windhuk an der asphaltierten B1. Auf dem Weg zur Ranch zeigt sich schon das man in Afrika ist. Die Straße ist in einem super Zustand und so kommt es auch vor, dass neben den Autos, auf dem Standstreifen, auch Gabelstabler, Radfahrer oder Reiter unterwegs sind. Der Weg vom Tor bis zur Ranch ist ca. 2km lang und geschottert. Auf dem Weg haben wir auch schon die ersten Warzenschweine und Springböcke gesichtet. An der Ranch angekommen zeigt sich das schöne afrikanische Ambiente. Ein großes offenes Gebäude mit Strohdach dient als Hauptgebäude. Die Zimmer sind in kleinen Häusern von 3-4 Zimmern über die Ranch verteilt. Dies war auch gleich wieder ein Problem, da die Beschreibung des Rezeptionisten zu ungenau war und wir ca. 5 min auf der Ranch umher gefahren sind, bis wir unseren Bungalow hatten.
Inzwischen war es halb 6 und wir haben uns nur kurz umgezogen um dann wieder nach Windhuk zum Abendessen zu fahren. Es geht zu Joe’s Beerhouse. Diese Adresse wurde uns von vielen Seiten empfohlen und sie hat auch gehalten, was versprochen wurde. Die Anreise war jedoch etwas kniffelig, weil die Navigatorin die Karte falsch herum gehalten hat und mich immer in die falsche Richtung abbiegen hat lassen. Als dieser Irrtum entdeckt wurde, war das Ziel sehr schnell zu erreichen. Zu Essen gab es dann Fleisch von den unterschiedlichsten Tieren. So war neben Rind und Strauß auch Krokodil, Kudu, Zebra und Oryx zu finden. Die Rückfahrt ging schon viel besser und so genießen wir noch ein paar Minuten die angenehme Temperatur an der Bar und sehen den Warzenschweinen, Kudus und Gnus beim Grasen zu.

Weitere Bilder zum ersten Tag.

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Ein neues Abenteuer steht an – Namibia

Über ein Jahr ist nun vergangen seit dem ich den letzten Blog-Beitrag verfasst habe. In diesem einen Jahr hat sich zwar viel getan, aber aus Zeitgründen bin ich zu keiner nennenswerten Reise gekommen. Nun steht jedoch wieder einmal eine an. Dieses Mal geht es für uns auf die Südhalbkugel, nach Namibia. Das Reiseteam besteht dieses Mal nur noch aus Vera und mir. Hier werde ich nun vorab schon ein paar Dinge zur Reiseplanung und -route berichten.

Zuerst möchte ich euch schildern wie wir auf die Idee kamen nach Namibia zu gehen. Da wir beide nun mit unserem Studium fertig sind, stand schon im Frühjahr fest, dass nach der Beendigung eine Reise anstehen muss, um sich von dem Streß der letzten Monate zu erholen. Auch stand für uns fest, dass wir den Urlaub außerhalb von Europa verbringen wollen. Da wir letztes Jahr in den USA unterwegs waren, fiel dieses Ziel schon einmal weg. Vera war außerdem am Anfang des vergangenen Jahres in Südostasien unterwegs und somit viel auch diese Region vorerst weg. Da sie noch nicht in Afrika war, schlug ich ein Ziel im südlichen Afrika vor. Da mein Vater vor 2 Jahren eine ähnliche Tour durch Namibia gemacht hat und davon geschwärmt hat, haben wir nach kurzer Recherche uns auch dafür entschieden. Als Alternative stand noch Südafrika, aber um die ersten Erfahrungen in Afrika zu sammeln eignet sich Namibia schon auf Grund der Sicherheit besser dafür.

Nun zu unseren Erfahrungen während der Buchung:

Wir haben mit unsere Buchung der Reise Mitte Mai angefangen. Zuerst haben wir ein Angebot einer Reiseorganisation eingeholt, dass uns aber viel zu teuer war. Wir hatten außerdem ja auch noch die Reiseroute, mit Hotelnamen von meinem Vater. Für alle Leser, die eine eigens organisierte Reise nach Namibia planen, sollte gesagt sein, dass man 5 Monate vor Reisebeginn schon spät dran ist und einige Hotels schon ausgebucht sind. Lieber 7-9 Monate vorher anfangen. Als erstes haben wir einen Flug gesucht. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Direkt mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek. Vorteil: Schnell (ca. 10,5h) und ohne umsteigen; Nachteil: teuer.
  2. Indirekt mit 1. Stopp mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Johannesburg (RSA) und dann weiter nach Windhoek. Vorteil: Mit einem guten LH Angebot ca. 15% günstiger als der Direktflug, mit ca. 14h immer noch annehmbare Reisedauer; Nachteil: Keine Sicherheit bei Verspätungen, da der Verbindungsflug extra gebucht werden muss.
  3. Indirekt mit 2. Stopps mit British Airways, Etihad oder Iberia. Vorteil: ca. 30% günstiger als der Direktflug, (beim British Airways Flug) Sicherheit bei den Verbindungsflügen nach Windhoek; Nachteil: Lange Reisedauer von über 17h.

Wir haben uns für Variante 3 entschieden. Da wir 3 Wochen unten sind haben wir ein paar mehr Stunden bei der An- und Abreise in Kauf genommen, dafür haben wir fast 500€ p.P. gegenüber dem Direktflug gespart. Das Geld kann man dann dafür an anderer Stelle gut gebrauchen. Wir fliegen nun mit British Airways von Stuttgart nach London, dann weiter nach Johannesburg und schließlich nach Windhoek. Auf dem Rückweg alles in umgekehrter Reihenfolge. Insgesamt sind wir so ca. 18h unterwegs. Ein weiterer Vorteil für mich ist, dass British Airways 23 kg Handgepäck erlaubt, was bei der Fotoausrüstung (siehe letzter Abschnitt) beim Check-in hin und wieder Probleme macht.

Wie schon erwähnt kann man das gesparte Geld dann anderweitig verwenden. Somit kommen wir zum nächsten Punkt der Reiseplanung: Der Mietwagen.

Da wir beide noch unter 25 Jahre alt sind fallen für uns die großen Autovermietungen wie Europcar oder Sixt aus, da wir sonst, je nach Vermieter, ca. 10€ pro Tag Aufpreis zahlen müssen. Das nächste was man bei der Planung beachten muss ist, dass Namibia zu 80% aus Schotterstraßen besteht. Somit ist es empfehlenswert ein höheres Fahrzeug zu haben. In Foren wird zwar gesagt, dass man auch mit einem kleinen gut durch kommt, aber auch da wird ein größeres Fahrzeug empfohlen. Somit haben wir nach einer Autovermietung gesucht die Geländewägen bzw. Pickups für einen fairen Preis anbieten. Um ein paar Namen der gängigen Vermietungen zu nennen: Asco Car Hire, Value Car Hire (Tochtergesellschaft von Asco), african4x4rentals, Savannacarhire, africancarhire. Wir haben dann alle verglichen und auch die eingeschlossenen Leistungen beachtet. Unterm Strich kam dann für uns Value Car Hire als bestes Angebot heraus. Laut Internetforen ist es so, dass Value Car Hire die Fahrzeuge von Asco Car Hire mit über 80.000 km bekommt, da diese ihren Gold-Status nicht verlieren möchten. Wir haben nun einen Toyota Hilux Double Cab 2010 gebucht. Ich werde im Laufe der Reise dann auch berichten welche Erfahrungen wir mit diesem Fahrzeug und der Vermietung gemacht haben.

Reiseroute Namibia 2013

Nachdem der Mietwagen gebucht war, haben wir uns um die Route und Unterkünfte gekümmert. Hier sind wir nah an der vorgeschlagenen Route von meinem Vater geblieben, haben allerdings den Fishriver Canyon gestrichen, da sich die Fahrt dorthin anscheinend nicht lohnt. Wir haben außer 3 Hotels auch immer dieselben Unterkünfte bekommen. Unsere Tour führt uns von Windhoek (A) Richtung Süden in die Kalahari Wüste (C). Dort werden wir eine Nacht bleiben. Anschließend geht es über Aus (D) nach Lüderitz (E). Bis dorthin sind es ca. 800 der 3000 geplanten Kilometer. Diese 3 Tage sind noch auf Asphaltstraßen, ab da geht es dann, fast ausschließlich auf Schotterstraßen weiter. Von Lüderitz geht es dann nach Sossusvlei (G) und weiter nach Swakopmund (H). In Swakopmund haben wir dann die Halbzeit der Strecke erreicht (laut Google-Maps Berechnung). Nach Swakopmund geht es ins Damaraland (I) zu den Felsmalereien und anschließend für 6 Tage in den Etosha National-Park (K). Zum Abschluss geht es dann noch in die Waterberge (M) und für die letzte Nacht sind wir wieder in der Nähe von Windhoek.

Da sicher auch einige hier sind und wissen wollen, was ich an Fotoequipment dabei habe:

Fotoausrüstung für Namibia

Alles. Aber jetzt noch im Detail. Eine EOS 5D Mark 2 und eine EOS 7D. Dazu an Objektiven von Canon EF 50mm 1:1,8 II, EF 24-70mm 1:2,8, EF 85mm 1:1,2 II: von Sigma: 20mm 1:1,8, 105mm 1:2,8 Makro, 300mm 1:2,8 und 80-400mm 1:4,5-5,6. Außerdem auch das Zenitar 16mm 1:2,8 Fisheye. Beim 50mm und bei dem Fisheye hab ich mir überlegt ob ich es überhaupt mitnehmen soll, da die beiden aber so klein und leicht sind, macht es nicht mehr viel aus. Außerdem hab ich einen Blitz dabei, falls man mal paar Portäts machen will. Da ich keinen Laptop mitnehmen möchte, wegen dem Staub und auch den Vibrationen beim Fahren auf Schotten, habe ich mir von ein paar Freunden noch Speicherkarten geliehen. So habe ich nun 2x 4Gb, 2x 8Gb, 2x 16Gb und 2x 32Gb, also 120GB dabei. Diese Speicherkapazität sollte für ca. 5.000 Bilder im Raw-Format reichen, mal sehen wie viele es am Ende dann tatsächlich sind. An Zubehör hab ich dann außerdem noch dabei: Funkauslöser, Ein- und Dreibeinstativ, diverse Pol, Grau und Verlaufsfilter, einen Beanbag um das Tele am Autofenster auflegen zu können und einen Blasebalg mit Pinsel um die Linsen und Kameras von Staub zu befreien. Alles, außer das 300er Tele, gehen in meinen Burton Fotorucksack. Das Tele wird Separat von Vera getragen. Nach der Reise werde ich eine Zusammenfassung schreiben, wie viel ich von dem Equipment benötigt habe.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Vorgeschmack geben was uns erwartet und ich werde dann natürlich Berichten sobald es die Verbindung zu lässt.

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Tag 5 – Überfahrt zum Bryce Canyon

Wir stehen vor beginn der Dämmerung um 5:45 auf um direkt zum Monument Valley rüber zu fahren um den Sonnenaufgang zu erleben. Wir sind die ersten auf dem Parkplatz und setzen uns mit unseren Klappstühlen direkt an den Rand und genießen wie es nach und nach heller wird und dann die Sonne über den Rand kommt. Daraufhin sind wir zurück zum Campingplatz gefahren und haben erst einmal richtig gefrühstückt. Danach noch die kostenlose Dusche in Anspruch genommen und uns dann auf den Weg Richtung Bryce Canyon aufgemacht. Der Weg führt uns erst wieder komplett zurück nach Page und bis zum Abzweig zum Burkskin Glutch Canyon, doch dieses mal bleiben wir auf dem Highway. Gegen halb 4 erreichen wir den Bryce Canyon und bauen erst einmal unser Zelt auf. Als Nachbarn in ca. 30m Entfernung ist eine österreichische Familie. Nach dem aufschlagen des Zeltes beschließen wir erst einmal vor zum Canyon zu gehen und einen kleinen Einblick zu wagen. Der Canyon besteht aus ganz bizarren Felstürmen aus rotem Sandstein. Nach dem ersten Blick gehen wir zurück zum Campingplatz und grillen um vor Sonnenuntergang wieder zurück zum Canyon zu gehen. Nach dem Essen packen wir also unsere Klappstühle ein und begeben uns auf den Weg zum Sunset-Point (ca. 1km vom Campingplatz entfernt). Die Idee haben zwar noch ein paar andere gehabt, aber wir begeben uns einfach ein Bisschen auf den Trail der dort beginnt und setzten uns dort hin. Die Sonne verschwindet langsam hinter dem Canyon und sie Nacht bricht herein. Als die ersten Sterne sichtbar werden wird uns klar, dass es eine atemberaubende Nacht wird. Die Milchstraße ist mit einer unglaublichen Klarheit zu sehen und selbst die Andromeda Galaxie ist eindeutig mit bloßem Auge zu erkennen. Nach ca. Einer Stunde nach Ende der Dämmerung wird es uns dann doch zu kalt, der Park liegt auf ca. 2500m, und wir packen unsere Sachen und gehen zurück zum Campingplatz. Dort setzen wir uns dann doch noch einmal auf unsere Stühle und beobachten den Nachthimmel durch sie Bäume. Zirka 1h nachdem wir ins Zelt gegangen sind beschweren sich die Österreicher das wir zu laut sind, Spielverderber. Wir sahen uns fast genötigt Bacon-Streifen auf das österreichische Zelt zu legen um den Bär anzulocken.

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Tag 22 – Wir machen den Abflug

Um 4 Uhr klingelt der Wecker. Da schon so gut wie alles gepackt ist geht es relativ schnell. Noch einmal duschen, die restlichen Sachen im Koffer verstauen und aus checken. Um kurz vor 5 verlassen wir das Hotel. Zum Flughafen sind es nur 25km. Die Straßen sind um diese Uhrzeit wie ausgestorben. Da wir das Auto mit leerem Tank abgeben können wird noch der letzte Sprit verbraucht. Wir erreichen den Flughafen nach 15 Minuten fahrt und finden auch direkt die Mietwagenstation die etwa 2km vom Flughafen entfernt liegt. Wir geben unseren Toyota Sequoia mit 16038 Meilen ab, also haben wir in den vergangenen 3 Wochen 3593 Meilen (5783km) zurück gelegt. Das entspricht der Distanz wenn man von Lissabon, Portugal, nach Damaskus, Syrien fahren würde oder von Gibraltar (südlichster Punkt auf dem europäischen Festland) ans Nord-Kap (nördlichster Punkt des europäischen Festlands) und hätte dann noch 200km übrig. Wir besteigen den Shuttle Bus der uns zum Flughafen bringt. Leider starten wir nicht vom selben Terminal und so muss ich das Shuttle früher verlassen. Wir verabschieden uns kurz und ich bin raus. Die anderen beiden fliegen mit Delta nach Atlanta und dann weiter nach Stuttgart. Für mich geht es mit Virgin America nach New York und dann 4 Tage später nach Hause. Mein Koffer wiegt beim Check-in 54 lbs, erlaubt sind 50, aber ich muss kein Übergepäck zahlen. Dann noch schnell durch den Security Check und dann ans Gate. Am Gate angekommen hol ich mir erst einmal einen Kaffee und setzt mich dann an eine Charging-Station um mein Laptop noch etwas zu laden, die Bilder ins Lightroom zu importieren und im Internet zu surfen. Pünktlich um 7:05 beginnt das boarding und wir heben pünktlich um 7:35 ab. Neben mir darf auch ein kleiner Hund mit fliegen. Der Kerl neben mir hat erst mal um 9 schon den ersten Jacky Cola getrunken. Jetzt sitz ich hier und schau auf meinem kleinen eigenen Fernseher das Nascar Rennen in New Hampshire.

 

Nachdem ich auf dem John F. Kennedy Airport gelandet bin, musste ich eine Ewigkeit auf mein Gepäck warten. Als ich es dann schließlich bekommen hatte, habe ich mich auf die Suche nach einer Transportmöglichkeit zu meinem Hostel auf gemacht. Vor dem Terminal fahren Shuttle-Busse, welche einen bequem nach Manhattan bringen. Der Shuttle-Bus kostet 15,50$ was im vergleich zu einem Taxi mit 45$ doch sehr günstig ist. Die Fahrt dauert je nach Tageszeit 45min bis 1,5h. Wir waren 1h unterwegs. Von der Haltestelle am Time Square ist es zu meinem Hostel gerade mal ein Block. Es liegt in der W 41st Street zwischen der 7. und 8. Straße. Also keine Gehminute vom Time Square entfernt. Direkt auf der anderen Straßenseite ist auch eine U-Bahn Station. Als ich ankam gab es gleich das nächste Problem. Meine Visa-Karte wurde nicht erkannt und hat somit nicht funktioniert. Leider hatte ich auf meinem US-Konto auch nicht mehr genug um mit Karte zu zahlen, also musste ich mich erst noch kurz auf die Suche nach einem Bankautomaten auf machen. Glücklicherweise ist der Bank of America Tower direkt in der nächsten Querstraße. Also hin und erst mal noch Geld geholt. Das nächste Problem wartete natürlich Umgehend. Aus Sicherheitsgründen kann man in New York nur <200$/pro Tag mit einer bankfremden Visa-Karte abheben. Ich habe dann aber doch genug bekommen und so konnte ich das Hostel bezahlen. Nachdem ich mein 4-Bett Zimmer bezogen hatte, der erste Eindruck ist okay, bin ich noch losgezogen. Erst einmal musste ich etwas zu Essen und trinken suchen, da ich seit heute morgen um 4 lediglich eine Banane, einen Kaffee und etwa 0,5 Liter Wasser zu mir genommen habe wurde es schon langsam nötig. Bin dann erst mal ein Burger essen gegangen. Frisch gestärkt bin ich dann bisschen am Time Square hoch und runter und noch bis zum Empire State Building gelaufen. Gegen 9 bin ich dann zurück ins Hostel und hab die ersten Bilder von der Kamera geladen und durchgeschaut und außerdem diesen Artikel fertig geschrieben. Morgen geht es sicher wieder rum, deshalb geh ich jetzt mal ins Bett.

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Tag 21 – The last day

Heute ist der letzte Tag unseres Roadtrips. Nachdem wir wieder bei Denny’s frühstücken waren, dieses mal mit besserem Service und ohne all you can eat pancakes, geht es zur Cidadel Outlet Mall. Wir sind etwas früh dran und erreichen die Mall um kurz vor 10 und bekommen einen Parkplatz in der ersten Reihe. Um 10 Uhr öffnen die Geschäfte. Die Mall ist fast wie eine kleine Stadt und alle wichtigen Marken sind vertreten. Ob Billabong, Quicksilver, Tommy Hilfiger, Cevin Klein, Addidas oder Nike, überall gibt es Prozente und dazu noch die 30% Exchange Rate. Den größten Fang machen wir bei Columbia wo Christian und ich je eine Hose anstatt für $60 für 15 bekommen, was im Moment 10€ entspricht. Nach knapp über 2h verlassen wir die Mall. Es stellt sich später heraus, dass wir über 50% gespart haben – so macht einkaufen sogar Männern Spaß. Um uns von dem Einkaufstress zu erholen fahren wir noch nach Long Beach runter und schlendern bei 34°C am Strand entlang. Dort liegt auch die Queen Merry I vor Anker, die inzwischen zu einem Hotel umgebaut wurde. Bei relativ wenig Verkehr geht es zurück ins Hotel wo wir unsere neu erstandenen Sachen in den Koffern verstauen. Zum finalen Abschluss geht es noch einmal ins Outback Steakhouse wo wir uns noch einmal die volle Dröhnung geben. Christian und ich bestellen zusammen als Vorspeise eine Blooming Onion, eine frittierte Zwiebel und als Hauptgang dann noch die Baby Back Ribbs. Vera isst zwar bei der Blooming Onion mit, ist aber zu vernachlässigen. In Californien müssen bei allen Gerichten die enthaltenen Kalorien dran stehen und so haben die Blooming Onion und die beiden Baby Back Ribs zusammen knapp über 5.000 kCal, also für jeden von uns 2500 kCal was über der empfohlenen Tagesdosis für einen Mann liegt – das Frühstück sollte man aber trotzdem nicht vergessen. Voll erreichen wir das Auto. Christian muss noch am Target vorbei und ein paar US-Süßigkeiten mitbringen. Wir sind heute früh im Bett weil morgen früh um 4 Uhr der Wecker klingelt.

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Tag 20 – Los Angeles

Nach einer ruhigen Nacht stehen wir wieder gegen halb 7 auf. Zuerst gehen wir mal bei Denny’s frühstücken – einmal Pancakes All you can eat für $4. Nach 5 Pancakes ist aber Schluss. Die Bedienung ignoriert uns fürs kassieren 45 Minuten und bekommt deshalb auch kein Trinkgeld. Nachdem wir das Restaurant verlassen haben, machen wir uns auf den Weg zum Hollywood Boulevard. Da wir für amerikanische Verhältnisse trotzdem noch früh dran sind und es auch noch ein Werktag ist finden wir direkt an der Straße einen günstigen Parkplatz ($2/h). Als wir aussteigen hören wir ein ohrenbetäubenden Lärm und sehen wie über uns im Tiefflug eine Boeing 747 mit dem Space Shuttle Endeavor über uns hinweg fliegt. Leider haben wir unsere Kameras noch nicht start bereit. Wir machen uns auf den Weg und schlendern den Walk of Fame entlang bis zum Ende der Straße. Dort wechseln wir die Straßenseite und laufen zurück. Am Hard Rock Café machen wir wieder halt und auch am Oakley Laden auf dem Weg. Gegen 12 Uhr verlassen wir den Walk of Fame und fahren über Beverly Hills nach Malibu um wieder an den Strand zu gehen. Wenn man unten direkt an der Straße parken will kostet es $9, an der Straße die zum Highway #1 runter führt ist das Parken kostenlos. Heute ist noch etwas mehr Wasser da als am Tag zuvor und die Strömung ist auch stärker. Gegen Ende sind die Wellen über 2,5m hoch und wir gehen zur Sicherheit aus dem Wasser, obwohl der Life-Guard uns immer im Blick hatte. Gegen halb 4 verlassen wir den Stand wieder und fahren wieder über Beverly Hills zurück, da dort kaum Verkehr herrscht. Erst als wir dann Richtung Süden und in Richtung unseres Hotels fahren geraten wir in den Stau. Oben in Beverly Hills begegnen uns Unmengen an Porsche und Mercedes SL, aber auch noch andere Luxus Autos. Im Hotel angekommen wäscht sich jeder wieder das Salz vom Körper und wir packen schon einmal unsere Sachen zusammen um zu sehen ob wir alles in die Koffer bekommen. Wir machen uns auf in die Hollywood Hills um dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Wir gelangen in einen kleinen State Park und haben eine herrliche Aussicht über die Stadt. Noch bevor es ganz dunkel ist gehen wir zum Auto zurück. Zu unserer Überraschung haben wir ein Parking-Ticket bekommen, weil der Parkplatz nur bis Sonnenuntergang und nicht bis Ende der Dämmerung offen war. $68 ist schon nicht gerade wenig für etwas zu lange stehen zu bleiben. Mit etwas Frust fahren wir wieder aus den Hollywood Hills raus und Richtung Chinatown um im selben Restaurant wie am Vortag zu Abend zu essen. Gegen 10 sind wir zurück im Hotel.

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Tag 19 – Final Destination: Los Angeles

Zum letzten mal packen wir unsere Campingsachen zusammen und verstauen sie auch schon einigermaßen optimal. Bevor wir uns weiter Richtung Süden auf den Weg machen geht es noch einmal zurück nach Santa Barbara, dort steht nämlich der größte Feigenbaum der Welt. Wir haben nur ein Problem, wir können ihn nicht finden. Wir haben unterschiedliche Informationen wo der Feigenbaum stehen soll. Erst nachdem uns das Navi glücklicherweise nachhelfen konnte (nachdem wir direkt nach Feigenbaum gesucht haben) finden wir das „Bäumchen“. Einige der Äste sind über 50m lang. Der Baum an sich ist nicht arg hoch, aber hat einfach eine enorme Spannweite. Danach machen wir uns auf den Weg, über den Highway #1, nach Los Angeles. Dies sind lediglich 100 Meilen. Wir erreichen die Malibu nach etwa 1,5h. Auf dem Weg haben wir noch ein Hotel gesucht und haben in einem Ramada Inn ein Zimmer für $60/Nacht reserviert, dass keine 5 Meilen von Downtown entfernt ist. Als wir die Stadt erreichen beginnt sofort das Verkehrschaos. Wir erreichen das Hotel gegen 14 Uhr und können schon einchecken. Nachdem wir unser Zimmer, welches sehr klein ist, aber trotzdem okay ist, machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Santa Monica und Malibu um den restlichen Tag am Meer zu verbringen. Am Stand sind nur sehr wenige Leute, aber immerhin ein Life-Guard und so können wir ins Meer obwohl es am Anfang schon 1,5m Wellen gegen Ende sogar über 2m Wellen hatte. Gegen halb 5 brechen wir wieder auf in Richtung Hotel und verenden ziemlich schnell im Verkehrschaos. Wir benötigen 1,5h bis zum Hotel zurück. Dort angekommen geht jeder schnell noch Duschen und dann machen wir uns auf Richtung Chinatown um dort Essen zu gehen. Wir werden wieder schnell fündig (es hat nur noch ein Restaurant offen) aber auch dort sind wieder viele Chinesen drin. Das Essen ist wieder perfekt und wir zahlen dieses mal ~$30, für alle. Nach dem Abendessen geht es zurück ins Hotel, das Verkehrschaos hat sich inzwischen aufgelöst.

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Tag 18 – Big Sur

Um kurz vor 7 beschließen wir, nach unzähligen Snoozern, aufzustehen. Direkt werden wir von den freundlichen Nachbarn darauf hingewiesen doch bitte leiser zu sein (wir haben uns in normaler Lautstärke unterhalten). Glücklicherweise ertönt um Punkt 7 Uhr der Morgenappell der „Naval School of Navy“, die direkt neben dem Campingplatz liegt. Kurz nach Monterey biegen wir auf den Pacific Highway #1 ab, auf dem wir 250 Meilen Richtung Süden fahren. Die Route ist mit Abstand die schönste Überfahrt die wir bisher hatten. Es geht an der Steilküste mit Klippen entlang und auch lange auf flachem Gebiet direkt am Meer entlang. Auf dem Weg überqueren wir die Bixby Bridge. Auf halbem Weg treffen wir auch noch auf eine Horde Seeelefanten die sich am Strand nieder gelassen haben und sich Sonnen. Kurz darauf machen wir kurz halt um uns bei der gelben US-Botschaft ein Mittagessen zu gönnen. Es gibt einen Angus Chipotle BBQ Burger mit lediglich 800 kcal, aber er schmeckt trotzdem ausgezeichnet. Nach 5h im Auto erreichen wir Santa Barbara. Inzwischen ist es mit knapp 30°C auch wieder angenehm warm. Wir gehen erst einmal bei Ralph’s einkaufen und fahren dann noch etwas weiter bis nach Carpinteria. Dort finden wir im Carpinteria State Beach einen Campingplatz, der direkt am Meer liegt. Leider kostet er $42, da es aber unsere letzte Übernachtung im Zelt ist gönnen wir uns den Platz. Wie immer wird zuerst das Zelt aufgebaut, heute allerdings das Oberzelt noch zum trocknen aufgehängt. Danach geht es an den Strand und im Pazifik abkühlen. Das Wasser ist zwar wärmer als im Lake Tahoe aber immer noch sehr frisch. Nachdem wir uns in der Sonne wieder aufgewärmt haben geht es zurück zum Platz und wir beginnen mit dem Abendessen. Es gibt zum Abschluss noch einmal Bratkartoffeln mit Hähnchenbrust. Während die Kartoffeln auf dem Grill vor sich hin brutzeln genießen wir noch den Sonnenuntergang.

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Tag 17 – Monterey Bay Aquatic Center

Wir brechen (mal wieder) früh auf, da vor uns 2h Autofahrt liegen um nach Monterey zu gelangen. Wir haben uns am Abend vorher schon Ticket für das Monterey Aquatic Center, eines der größten Aquarien der Welt reserviert. Auf dem Weg nach Monterey halten wir, nachdem wir San Francisco verlassen haben, an einem Target um wieder etwas zu Essen für die nächsten Tage und ein Frühstück zu kaufen. Es gibt eine kalorienarme Apfeltasche mit lediglich 800 Kalorien. 😀 Gegen 11 Uhr erreichen wir das Aquarium. Anders als befürchtet ist absolut keine Schlange, was vermutlich daran liegt, dass wir nicht an einem Wochenende und außerhalb der Ferien dort sind. Im Aquarium selbst ist auch nix los und deshalb ist es sehr entspannt dort durch zu gehen. Nach etwa 4h verlassen wir das Aquarium wieder und machen uns auf die Suche nach einem Campingplatz, die sich als viel schwerer als erwartet heraus stellt. Erst nachdem wir das Visitor Center finden (was auch schwer zu finden war) wird uns ein Campingplatz im Veterans‘ Park empfohlen. Leider darf man dort kein Feuer machen. Das Zelt ist mal wieder schnell aufgestellt und da die Sonne noch scheint beschließen wir direkt mit dem Abendessen zu beginnen. Leider ist es sehr windig und auch schon sehr kühl. Nach dem essen beschließen wir dann noch, um uns zu wärmen, eine Bar aufzusuchen und finden neben dem Marriot eine Sports-Bar. Dort halten wir uns noch 2h auf. Inzwischen hat es aufgehört zu winden, hat aber nur noch 14°C.

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